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Indiana Jones and the Great Circle
Optimierungs-Guide · Aktualisiert am 12. Juli 2026

FPS in Indiana Jones and the Great Circle verbessern (PC)

Indiana Jones and the Great Circle ist das Action-Stealth-Abenteuer von MachineGames auf Basis von idTech 7, derselben Engine, die auch Doom Eternal antreibt. Zwischen der Erkundung fallenreicher Gräber, improvisiertem Nahkampf und Schleichen in offenen Schauplätzen der 1930er-Jahre erbt das Spiel den Ruf hervorragender Optimierung der id-Software-Engine, allerdings mit einer nicht verhandelbaren Bedingung: Raytracing ist fest ins Rendering eingebaut und lässt sich nicht abschalten, was die Hardware-Untergrenze für flüssiges Spielen anhebt.

⚠️ Bekannt für: Raytracing ist auf allen Plattformen obligatorisch: Es gibt keinen reinen 'Raster'-Modus, der es deaktiviert, sodass jede GPU ohne ordentlichen RT-Support (oder mit wenig VRAM) leidet, egal wie stark man die restlichen Optionen senkt. Ist dieses Minimum aber erst erfüllt, bietet idTech 7 eine extrem stabile und vorhersehbare Leistung mit wenigen Frametime-Spitzen und guter Skalierung auf bescheidenen CPUs.
Beispiel mit deiner Hardware

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Ohne Optimierung (Ultra)
64 FPS
1080p · Ultra · ohne DLSS
Mit diesem Guide angewendet
~98 FPS
1080p · Empfohlene Settings
+ DLSS Quality
~125 FPS
1080p · Settings + DLSS
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Berechnungen basieren auf unserem FPS-Modell kombiniert mit dem prozentualen Gewinn jeder Einstellung (gemessen in öffentlichen Benchmarks).

1. Schnelle Einstellungen (ohne sichtbaren Qualitätsverlust)

Fang hier an. Jede einzelne bringt wenig, zusammen geben sie dir kostenlos +33% FPS.

Ray Tracing Quality

Empfohlen: Medium · Visueller Einfluss: Gering · Konsens: Die Community ist sich einig, dass die Absenkung von Ultra auf Medium in Bewegung kaum auffällt, aber auf Mittelklasse-GPUs mehrere Bilder pro Sekunde freisetzt.
+12% FPS

Steuert Auflösung und Anzahl der Strahlenreflexionen, die Gräber und Außenbereiche beleuchten. Da es obligatorisch ist, ist dies die Einstellung mit dem größten echten Spielraum, um FPS zurückzugewinnen, ohne die charakteristische globale Beleuchtung des Spiels zu verlieren.

Shadows

Empfohlen: Medium · Visueller Einfluss: Gering · Konsens: In Foren sehr empfohlene Einstellung: Der visuelle Unterschied zwischen High und Medium ist im Vergleich zum Leistungsgewinn minimal.
+8% FPS

Reduziert die Auflösung der dynamischen Schattenkarten in Grab- und Tempelinnenräumen, Zonen mit mehreren Lichtquellen.

Reflections

Empfohlen: Medium · Visueller Einfluss: Gering · Konsens: In Optimierungs-Guides nahezu einstimmig als erste Kürzung nach dem globalen RT empfohlen.
+6% FPS

Die strahlenverfolgten Reflexionen auf nassen Böden und polierten Oberflächen gehören zu den teuersten Effekten der Szene; sie zu senken beeinflusst die allgemeine Bildlesbarkeit kaum.

Vegetation Density

Empfohlen: Medium · Visueller Einfluss: Mittel · Konsens: Mäßiger Konsens: merklich in offenen Bereichen, irrelevant in geschlossenen Gräbern.
+5% FPS

In Außenzonen wie Gizeh oder Thailand entlastet eine reduzierte Gras- und Blattwerkdichte die Geometrie- und Schattierungslast, ohne die Silhouette der Umgebung zu verändern.

Motion Blur

Empfohlen: Off · Visueller Einfluss: Nicht wahrnehmbar · Konsens: Eher eine Frage der visuellen Vorliebe als der Leistung; die meisten Spieler schalten es trotzdem ab.
+2% FPS

Die Bewegungsunschärfe verbraucht kaum Ressourcen, aber sie zu deaktivieren verbessert die wahrgenommene Schärfe während Nahkampf und Indys Parkour.

2. Einstellungen mit mittlerem Einfluss

Hier steckt der größte FPS-Gewinn. Geringer visueller Einfluss, großer Performance-Boost.

Texture Resolution

Empfohlen: High · Visueller Einfluss: Mittel · Konsens: Stark abhängig vom verfügbaren VRAM; bei Karten mit 12 GB oder mehr kann es ohne Nachteile auf Ultra bleiben.
+4% FPS

Mit weniger als 8 GB VRAM lohnt sich der Wechsel von Ultra auf High, um Ruckler durch Textur-Streaming beim Durchqueren der detailreichsten Gräber zu vermeiden.

Ambient Occlusion

Empfohlen: Medium · Visueller Einfluss: Gering · Konsens: In Optimierungs-Guides als sekundäre Einstellung nach Schatten und Reflexionen empfohlen.
+6% FPS

Kombiniert sich mit der globalen RT-Beleuchtung für Kontaktschattierung; sie zu senken reduziert die Rechenlast in Szenen mit viel Stein- und Ruinengeometrie.

Particle Density

Empfohlen: Medium · Visueller Einfluss: Gering · Konsens: Wenig diskutierte Einstellung, aber laut Community-Tests mit gutem Verhältnis von Leistung zu visueller Wirkung.
+4% FPS

Staub, Rauch und Explosionseffekte in den actionreichsten Passagen erzeugen punktuelle GPU-Last, die sich ohne Beeinträchtigung des Gameplays reduzieren lässt.

Object Draw Distance

Empfohlen: Medium · Visueller Einfluss: Mittel · Konsens: Empfehlenswert für schwächere CPUs, da es auch etwas Last beim Asset-Streaming abnimmt.
+5% FPS

Reduziert den Detailgrad entfernter Objekte in weitläufigen Außenbereichen wie dem Vatikan oder Gizeh, wo viel Umgebungsdekoration vorhanden ist.

Character Level of Detail (LOD)

Empfohlen: Medium · Visueller Einfluss: Gering · Konsens: Geringer, aber gleichbleibender Einfluss; nützlich als letzter Feinschliff, bevor man RT anfasst.
+3% FPS

Senkt das Detail von NPCs auf mittlerer Distanz in Abschnitten mit Menschenmengen, häufig in den städtischen Zonen des Spiels.

3. Upscaling (DLSS / FSR / XeSS)

Der größte Gewinn im Spiel. Kompatibel mit fast jeder modernen GPU.

NVIDIA DLSS 3 (Frame Generation)

+55% FPS

Auf RTX-Serie-40- und -50-GPUs verdoppelt die Kombination aus DLSS Qualität und Frame Generation praktisch die gefühlte Bildrate und ist der empfohlene Weg, um bei 4K mit dem obligatorischen RT zu spielen.

AMD FSR 3.1

+35% FPS

Verfügbar auf AMD-, NVIDIA- und Intel-GPUs; der Qualitätsmodus bietet ein gutes Gleichgewicht, wenngleich seine Bildrekonstruktion in Szenen mit dichter Vegetation etwas weniger scharf ist als bei DLSS.

Intel XeSS

+30% FPS

Gute Alternative auf Intel-Arc-GPUs und als Zweitoption auf anderen Karten; solide Leistung, wenngleich bei gleicher interner Auflösung hinter DLSS bei der Schärfe.

Dynamic Resolution Scaling

+15% FPS

Hält eine Ziel-Framerate durch Echtzeitanpassung der internen Auflösung; nützlich als Sicherheitsnetz in den anspruchsvollsten Actionszenen mit vielen RT-Effekten auf dem Bildschirm.

4. Tipps nach GPU-Hersteller

NVIDIA

  • •Aktiviere Reflex, um die Eingabelatenz im Nahkampf zu reduzieren, besonders bei Nutzung von Frame Generation.
  • •Priorisiere RTX-Serie-30 oder neuer: Die RT-Kerne älterer Generationen kosten mit obligatorischem RT deutlich mehr Leistung.
  • •Aktualisiere immer auf den neuesten Game-Ready-Treiber, bevor du spielst; MachineGames hat in den ersten Monaten nach Release mehrere auf NVIDIA fokussierte Leistungspatches veröffentlicht.

AMD

  • •Auf RDNA-2-GPUs (RX 6000) erwarte einen größeren Einfluss des obligatorischen RT als bei äquivalenten NVIDIA-Karten; gleiche das aus, indem du Reflexionen und Schatten vor der Renderauflösung senkst.
  • •RDNA 3 (RX 7000) verarbeitet die Raytracing-Last besser; kombiniere es mit FSR 3.1 Qualität, um stabile 60 FPS bei 1440p zu halten.
  • •Prüfe, dass Smart Access Memory (SAM/Resizable BAR) im BIOS aktiviert ist, da das Spiel in AMD-Konfigurationen merklich davon profitiert.

Intel

  • •Auf Arc aktiviere XeSS im nativen Modus (nicht die DP4a-Version) für bessere Qualität und Leistung, wenn deine Karte es unterstützt.
  • •Aktuelle Intel-Prozessoren zeigen keine relevanten Engpässe; die Last liegt fast vollständig bei der GPU.
  • •Prüfe, dass Resizable BAR aktiviert ist, eine von Intel empfohlene Voraussetzung, um Arc-Karten in diesem Titel voll auszunutzen.

Sistema

  • •Installiere das Spiel auf SSD: Das Textur-Streaming in großen Gräbern erzeugt spürbares Pop-in auf mechanischen Festplatten.
  • •Mindestens 16 GB RAM werden empfohlen; mit 8 GB treten beim Laden neuer Zonen Mikroruckler auf.
  • •Schließe Aufnahme-Overlays im Hintergrund, da das Spiel empfindlich auf VRAM-Überlastung bei 8-GB-Karten reagiert.

5. Bekannte Spielprobleme

Abstürze beim Wechsel der Grafik-API mitten im Spiel

Manche Nutzer meldeten unerwartete Abstürze beim Wechsel zwischen DirectX 12 und Raytracing-Modi innerhalb derselben Sitzung; ein Neustart des Spiels nach Änderung der Grafikeinstellungen vermeidet das Problem.

Estado: Patch vom Januar 2025

Hoher VRAM-Verbrauch auf 8-GB-Karten

Mit Texturen auf Ultra und RT auf High leiden GPUs mit 8 GB VRAM unter FPS-Einbrüchen und langsam ladenden Texturen; die Texturauflösung auf High zu senken löst die meisten Fälle.

6. Häufige Fragen

Warum kann ich Raytracing in Indiana Jones and the Great Circle nicht deaktivieren?▾
Die idTech-7-Engine nutzt Raytracing als festen Bestandteil des globalen Beleuchtungssystems des Spiels, nicht als optionalen aufgesetzten Effekt. Das vereinfacht die Entwicklung und sorgt für visuelle Kohärenz, bedeutet aber, dass es keinen klassischen Rastermodus gibt und jede kompatible GPU Hardware-Support für Raytracing benötigt.
Welche Mindest-GPU brauche ich für flüssiges Spielen?▾
Die reale Messlatte liegt bei etwa einer NVIDIA RTX 2060 oder AMD RX 6600 für 1080p mit niedrigen Einstellungen und aktiviertem Upscaling. Unterhalb dieser Stufe macht es der Kostenaufwand des obligatorischen RT sehr schwer, stabile 30 FPS zu halten, selbst wenn man alle anderen Optionen auf Minimum setzt.
Lohnt sich Frame Generation in diesem Spiel?▾
Ja, besonders auf RTX-Serie-40 und -50 bei 4K oder hochfrequenten Monitoren. Da es sich um ein Action-Adventure aus der Ich-Perspektive und keinen kompetitiven Shooter handelt, ist die durch Frame Generation zusätzliche Latenz kaum spürbar, und der Flüssigkeitsgewinn zahlt sich klar aus.
Ist das Spiel trotz des obligatorischen Raytracings gut optimiert?▾
Im Allgemeinen ja. Sobald das GPU-Minimum mit RT-Support erfüllt ist, bietet idTech 7 eine sehr stabile Frametime, gute Skalierung mit Mittelklasse-CPUs und wenige Abstürze und setzt damit den Effizienzruf fort, den diese Engine mit Doom Eternal aufgebaut hat.

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