
FPS in DOOM Eternal verbessern (PC)
DOOM Eternal läuft auf idTech 7, der bis zum letzten Tropfen optimierten Engine von id Software, um das rasante Kampfgeschehen selbst auf Mittelklasse-Hardware mit 200+ FPS aufrechtzuerhalten. Sein intelligentes VRAM-Management (Textur-Streaming) und das Fehlen von Wartezeiten durch Shader-Kompilierung machen es zu einer Rarität: ein technisch visuell anspruchsvoller Shooter, der kaum Anpassungen braucht, um zu fliegen. Hier findest du die optimale Konfiguration, um Glory Kills, Kettensäge und Dämonen aneinanderzureihen, ohne einen einzigen Frame zu verlieren.
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Berechnungen basieren auf unserem FPS-Modell kombiniert mit dem prozentualen Gewinn jeder Einstellung (gemessen in öffentlichen Benchmarks).
1. Schnelle Einstellungen (ohne sichtbaren Qualitätsverlust)
Fang hier an. Jede einzelne bringt wenig, zusammen geben sie dir kostenlos +12% FPS.
Texture Quality / Texture Pool Size
idTech 7 verwaltet das Textur-Streaming so effizient, dass das Senken dieser Einstellung kaum Leistung freigibt, außer bei unter 4 GB VRAM. Lasse es auf High, außer deine Karte ist sehr limitiert.
Anti-Aliasing (TSSAA)
Das TSSAA (temporales Supersampling) von idTech 7 ist sehr effizient und liefert ein scharfes Bild ohne die Kosten eines traditionellen MSAA. Es auf 1TX zu senken gibt etwas Leistung auf sehr knappen GPUs frei.
Depth of Field
Die Schärfentiefe bringt in einem so schnellen Shooter wie diesem nichts und fügt eine unnötige Postprocessing-Last während des Kampfes hinzu.
Motion Blur
Bei der Bewegungsgeschwindigkeit von DOOM Eternal erschwert Motion Blur das Zielen während der Glory Kills und beim Dashen. Kaum ein kompetitiver Spieler lässt es aktiv.
V-Sync
Deaktiviere V-Sync und nutze den FPS-Limiter des Spiels selbst oder deines Grafikpanels, falls du Tearing vermeiden musst; V-Sync fügt in einem so schnellen Shooter spürbaren Input-Lag hinzu.
2. Einstellungen mit mittlerem Einfluss
Hier steckt der größte FPS-Gewinn. Geringer visueller Einfluss, großer Performance-Boost.
Shadow Quality
Die dynamischen Schatten von idTech 7 gehören zu den wenigen, die tatsächlich echte Leistung kosten. Sie von Ultra auf Medium zu senken fällt im Kampfgetümmel kaum auf, gibt aber mehrere FPS frei.
Ray Tracing: Reflections
Das in Update #6 hinzugefügte Raytracing verbessert die Reflexionen auf metallischen Oberflächen, hat aber merkliche Kosten, besonders unterhalb einer RTX 3060. Reserviere es für Mittel-/Oberklasse-RTX-GPUs.
Screen Space Reflections
Alternative ohne Raytracing für Reflexionen; auf Medium behält es ein gutes Aussehen auf höllischen und metallischen Oberflächen, ohne die Leistung zu stark zu belasten.
Volumetric Lighting
Die volumetrischen Lichtstrahlen in höllischen und weltraumartigen Szenarien haben spürbare Kosten. Medium bewahrt die Atmosphäre, ohne so stark wie Ultra Nightmare zu belasten.
Resolution Scale
Die native Renderskalierung leicht zu senken (ohne Upscaling) ist eine einfache Möglichkeit, auf sehr limitierten GPUs zusätzliche FPS zu gewinnen, ohne auf DLSS oder FSR zurückzugreifen.
3. Upscaling (DLSS / FSR / XeSS)
Der größte Gewinn im Spiel. Kompatibel mit fast jeder modernen GPU.
NVIDIA DLSS
+45% FPSIn Update #6 (2021) hinzugefügt, bietet DLSS im Modus Qualität eine spürbare Leistungssteigerung auf RTX-GPUs bei exzellenter Schärfe, ideal, um Raytracing zu aktivieren, ohne auf Framerate zu verzichten.
AMD FSR
+35% FPSFSR funktioniert auf jeder GPU (NVIDIA, AMD oder Intel) und bietet im Modus Balanced ein gutes Gleichgewicht zwischen Schärfe und Leistung, wenn auch bei schneller Bewegung etwas weniger sauber als DLSS.
Dynamische Resolution Scale
+20% FPSOhne KI-Upscaling erlaubt die native Auflösungsskalierung der Engine, die interne Auflösung manuell zu senken, als einfache Alternative auf GPUs ohne modernes DLSS/FSR.
4. Tipps nach GPU-Hersteller
NVIDIA
- •Aktiviere DLSS im Modus Qualität, wenn du eine RTX hast: Leistungsgewinn bei kaum wahrnehmbarem Schärfeverlust.
- •Raytracing lohnt sich ab einer RTX 3060 mit 8 GB VRAM aufwärts.
- •Halte Game-Ready-Treiber aktuell; Update #6 benötigt 471.11 WHQL oder höher für DLSS und RT.
AMD
- •Nutze FSR im Modus Balanced, wenn du mehr FPS bei hohen Auflösungen ohne RT-Abhängigkeit suchst.
- •RX 6700XT oder höhere GPUs bewegen Raytracing problemlos in 1080p/60 mit niedrigen Einstellungen.
- •Aktiviere Smart Access Memory (Resizable BAR), wenn deine CPU+GPU-Kombination Ryzen 5000/6000 mit RX-6000-Serie ist.
Sistema
- •idTech 7 nutzt mehrere Kerne gut, priorisiere aber die Taktfrequenz pro Kern, um das Kampftempo stabil zu halten.
- •Installiere das Spiel auf SSD: Das reduziert die Ladezeiten zwischen Arenen und vermeidet Mikrostottern beim Streaming großer Levels.
- •Schließe Overlays und Aufnahmeprogramme im Hintergrund; das Spiel ist bereits so optimiert, dass jeder zusätzliche Prozess sich proportional stärker bemerkbar macht.
5. Bekannte Spielprobleme
Denuvo und langsame Starts in älteren Versionen
Die ersten Builds des Spiels litten unter längeren Startzeiten durch den Denuvo-Schutz kombiniert mit Integritätsprüfungen. Spätere Patches reduzierten diesen Einfluss deutlich.
Estado: Update #3
Vereinzelte Mikrostottern bei aktivem Raytracing
Beim Aktivieren von Raytracing in Update #6 meldeten manche Nutzer kleine Ruckler beim Betreten neuer Bereiche mit vielen reflektierenden Oberflächen, besonders auf GPUs mit weniger als 8 GB VRAM.
Estado: Update #6.66
6. Häufige Fragen
Warum liefert DOOM Eternal so viele FPS selbst auf bescheidenen PCs?▾
Lohnt es sich, Raytracing in DOOM Eternal zu aktivieren?▾
DLSS oder FSR, was wählt man in DOOM Eternal?▾
Welche Einstellung hat den größten realen Einfluss auf die Leistung?▾
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FPS für DOOM Eternal berechnen →Berechnungen basieren auf dem Konsens technischer Quellen und unserem eigenen FPS-Modell. Mehr über unsere Methodik →