
FPS in Borderlands 4 verbessern (PC)
Borderlands 4 ist einer der am schlechtesten optimierten Releases der letzten Jahre: Es verlangt weit mehr Hardware, als seine Cel-Shading-Optik rechtfertigt. Es basiert auf der Unreal Engine 5 mit Nanite und Lumen, und keines von beiden lässt sich im Menü deaktivieren. Die gute Nachricht: Die teuerste Einstellung des Spiels, Lighting Quality, ist auch die, deren Absenkung am wenigsten auffällt – von Very High auf Medium bringt 27% mehr FPS. Mit allen Anpassungen aus diesem Guide gewinnst du rund 60% gegenüber dem Badass-Preset zurück.
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Berechnungen basieren auf unserem FPS-Modell kombiniert mit dem prozentualen Gewinn jeder Einstellung (gemessen in öffentlichen Benchmarks).
1. Schnelle Einstellungen (ohne sichtbaren Qualitätsverlust)
Fang hier an. Jede einzelne bringt wenig, zusammen geben sie dir kostenlos +13% FPS.
Motion Blur
Bewegungsunschärfe verwischt die schnellen Schusswechsel, die Borderlands ausmachen. Wenn du sie deaktivierst, bekommst du ein schärferes Bild und etwas mehr GPU-Spielraum.
HLOD Loading Range
Steuert das Laden sehr weit entfernter Objekte, nicht die allgemeine Sichtweite. Durch den ständigen Nebel im Spiel ist der Unterschied zwischen Medium und Far kaum zu erkennen.
Post-Process Quality
Die Absenkung von Very High auf High führt nicht zu dem Flackern, das bei Medium oder Low auftritt. Ein sicherer Gewinn ohne Nachteile.
Volumetric Cloud
Die Wolkenqualität ist ohnehin nicht die Stärke des Spiels, und du starrst sie kaum je an. Medium sieht noch ordentlich aus; darunter zeigt sich Rauschen an den Rändern.
Volumetric Cloud Shadows
Das sind die Schatten, die Wolken werfen, wenn sie vor der Sonne vorbeiziehen. Ohne sie wirkt die Welt gleichmäßiger beleuchtet, weniger dynamisch – aber es ist eine der lohnendsten Einsparungen im Spiel.
2. Einstellungen mit mittlerem Einfluss
Hier steckt der größte FPS-Gewinn. Geringer visueller Einfluss, großer Performance-Boost.
Lighting Quality
Das ist mit Abstand die wichtigste Einstellung: Sie steuert Lumens softwarebasierte globale Beleuchtung. Zwischen Very High und High ist der optische Unterschied minimal, und zwischen High und Medium fällt er nur in Höhlen und Bereichen mit viel reflektiertem Licht auf. Die Absenkung auf Medium bringt 27% mehr Leistung; mit einer starken Grafikkarte liefert High immer noch 12%.
Shading Quality
Beeinflusst Oberflächendetails (Rost, Korrosion) und eine Form von Ambient Occlusion, die vor allem in Innenräumen auffällt. Medium ist der beste Kompromiss; Low bringt 12%, vereinfacht aber sichtbar Wasser und Boden.
Reflections Quality
Very High und High sind fast identisch. Medium bringt in manchen Szenen Bildrauschen, und Low deaktiviert Lumen-Reflexionen komplett und lässt nur SSR übrig, das bei vielen Blickwinkeln versagt.
Volumetric Fog
High ist kaum von Very High zu unterscheiden und verbessert zudem die 1%-Lows. Unterhalb von High verliert der Nebel an Definition, ohne dass kaum zusätzlicher Gewinn entsteht.
Directional Shadow Quality
Das sind die Sonnenschatten, entscheidend im Freien. High sieht praktisch genauso aus wie Very High; Medium bringt 5%, aber mit mehr Treppcheneffekten bei den Schatten sich bewegender Bäume.
Shadow Quality
Betrifft Schatten von künstlichen Lichtquellen wie Feuer und Scheinwerfern. Die obersten drei Optionen sehen sich sehr ähnlich; Low entfernt die Weichzeichnung und ergibt harte Schatten, bringt aber 5-6%.
Texture Quality
Beeinflusst die FPS nicht, solange die Texturen in den VRAM passen – es ändert nur den Speicherverbrauch. Von Very High auf Low spart man etwa 2,5 GB. Mit 12 GB kannst du es auf Maximum lassen; mit 8 GB bei 1440p musst du auf Low gehen und noch an anderen Reglern drehen.
Foliage Density
Auf der Standard-Benchmark-Strecke ändert sich kaum etwas, aber in dicht bewachsenen Bereichen bringt Medium 3% und Low 5% oder mehr. Vermeide generell Low oder darunter: Der darunterliegende Boden hat schlechte Qualität.
3. Upscaling (DLSS / FSR / XeSS)
Der größte Gewinn im Spiel. Kompatibel mit fast jeder modernen GPU.
DLSS 4 Quality (NVIDIA RTX)
+35% FPSUpscaling ist in Borderlands 4 keine Option, sondern Pflicht. DLSS 4 liefert eine bessere Bildqualität als natives TSR und deutlich bessere als FXAA. Nutze Quality bei 1080p, Balanced bei 1440p und Performance bei 4K.
FSR 4 Quality (AMD RDNA4)
+33% FPSFSR 4 kommt DLSS 4 in der Bildqualität sehr nahe. Gleiche Empfehlungen je nach Auflösung: Quality bei 1080p, Balanced bei 1440p, Performance bei 4K.
XeSS Quality (Intel Arc)
+28% FPSXeSS ist die Option auf Arc-Grafikkarten und funktioniert besser als das TSR des Spiels. Halte deine Intel-Treiber aktuell.
Frame Generation (nur mit guter Basis)
+0% FPSVorsicht damit: Frame Generation behebt KEINE schlechte Performance und fügt zusätzlich Latenz hinzu. Wenn du bei 40 FPS startest, schalte es nicht ein. Es ist nur sinnvoll, wenn du bereits komfortabel unterwegs bist und einen Monitor mit hoher Bildwiederholrate ausnutzen willst.
4. Tipps nach GPU-Hersteller
NVIDIA
- •Aktiviere NVIDIA Reflex Low Latency auf On: Das Spiel unterstützt es und gleicht einen Teil der vom Engine hinzugefügten Latenz aus.
- •DLSS 4 im Quality-Modus bei 1080p ist praktisch nicht von nativ zu unterscheiden und ist der erste Hebel, an dem du drehen solltest.
- •Mit 8 GB VRAM bekommst du selbst bei 1080p mit Upscaling Probleme: Senke zuerst Texture Quality auf Low, bevor du irgendetwas anderes änderst.
AMD
- •FSR 4 ist nur auf RDNA 4 verfügbar; bei älteren Grafikkarten musst du dich mit FSR 3 begnügen.
- •Die RX 6800 XT ist die offizielle Empfehlung für 1440p bei 60 FPS mit dem Medium-Preset.
- •Radeon Anti-Lag hilft beim Ansprechverhalten, das in diesem Spiel ein echtes Problem ist.
Intel
- •Die Arc B580 ist die offiziell empfohlene Intel-GPU; die A580 ist das Minimum.
- •XeSS läuft auf Arc-Hardware besser als das im Spiel integrierte TSR.
- •Halte deine Treiber aktuell: Intel hat laufend Verbesserungen für UE5-Titel veröffentlicht.
Sistema
- •Installiere es auf einer SSD: Das ist eine offizielle Anforderung, keine Empfehlung.
- •32 GB RAM ist der von 2K empfohlene Wert, und mit 16 GB wirst du in offenen Bereichen Ruckler bemerken.
- •Der Traversal Stutter beim Durchqueren der Welt ist ein Engine-Problem, das keine Einstellung behebt.
5. Bekannte Spielprobleme
Ruckler beim Durchqueren der Welt (Traversal Stutter)
Das ist das typische Shader-Kompilierungs- und Streaming-Problem der Unreal Engine 5. Es lässt sich nicht durch niedrigere Einstellungen beheben — das hängt davon ab, dass Gearbox es patcht.
Zwischensequenzen auf 30 FPS begrenzt
Das Spiel begrenzt die Videosequenzen auf 30 FPS, und es gibt keine Menüoption, um das Limit aufzuheben.
Grafikkarten mit 8 GB VRAM haben Schwierigkeiten
Selbst bei 1080p mit Upscaling können 8-GB-Karten mit maximalen Texturen knapp werden. Bei 1440p brauchen sie Low bei den Texturen und zusätzliche Abstriche.
6. Häufige Fragen
Welche Einstellung bringt in Borderlands 4 die meisten FPS?▾
Kann ich Borderlands 4 mit einer 8-GB-Karte spielen?▾
Behebt Frame Generation die Performance?▾
Warum läuft es so schlecht für das, was man auf dem Bildschirm sieht?▾
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FPS für Borderlands 4 berechnen →Berechnungen basieren auf dem Konsens technischer Quellen und unserem eigenen FPS-Modell. Mehr über unsere Methodik →