
FPS in Kingdom Come: Deliverance II verbessern (PC)
Kingdom Come: Deliverance II erweckt das mittelalterliche Böhmen des Jahres 1403 mit einer sehr fordernden CryEngine zum Leben: dichte Wälder, endlose Feldlandschaften und Städte wie Kuttenberg voller NPCs mit in Echtzeit simulierten Routinen und Tagesabläufen. Anders als bei vielen aktuellen Open-World-Titeln hängt die Last hier nicht nur an der GPU – die soziale Simulations-Engine und die prozedurale Vegetation belasten den Prozessor erheblich. Dieser Guide hilft dir, die Balance zwischen visueller Treue und stabiler Bildrate zu finden, sowohl im offenen Feld als auch in den belebtesten Stadtzonen.
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Berechnungen basieren auf unserem FPS-Modell kombiniert mit dem prozentualen Gewinn jeder Einstellung (gemessen in öffentlichen Benchmarks).
1. Schnelle Einstellungen (ohne sichtbaren Qualitätsverlust)
Fang hier an. Jede einzelne bringt wenig, zusammen geben sie dir kostenlos +48% FPS.
Shadow Quality
Schatten sind die Einstellung mit dem größten Performance-Einfluss in KCD2: Sie betreffen gleichzeitig das gesamte Sichtfeld, von den Bäumen Böhmens bis zu den Wirtshaus-Innenräumen. Ein Absenken von High auf Medium senkt die GPU-Last drastisch bei moderatem Detailverlust, der vor allem an den Konturen entfernter Schatten auffällt.
Vegetation Density
Die Wälder Böhmens nutzen sehr dichte prozedurale Vegetation, die sowohl die CPU (Physikberechnung des Blattwerks) als auch die GPU (Rendering von Gras und Büschen) belastet. Eine Reduzierung dieser Dichte bringt beim Galoppieren durch Waldgebiete spürbar mehr FPS, ohne dass die Landschaft leer wirkt.
Object Draw Distance
Steuert, in welcher Entfernung Details wie Zäune, Karren, Werkzeuge und dekorative Elemente von Dörfern und Lagern geladen werden. Ein Absenken von Ultra auf High fällt kaum auf, außer beim gezielten Blick zum Horizont, reduziert aber die Streaming-Last der Engine.
Screen Space Reflections (SSR)
Bildschirmraum-Reflexionen fallen vor allem auf Wasser, poliertem Metall und nassen Oberflächen nach Regen auf. Auf Medium bleibt eine glaubwürdige Annäherung erhalten, ohne die zusätzlichen Renderkosten der vollen Auflösung auf Ultra.
Anti-Aliasing (TAA)
Das TAA der CryEngine ist effektiv, hat aber auf Ultra spürbare Renderkosten. High erhält die Kantenstabilität im Blattwerk und den Kettenhemd-Texturen der Rüstungen ohne den Mehraufwand der höchsten Stufe.
2. Einstellungen mit mittlerem Einfluss
Hier steckt der größte FPS-Gewinn. Geringer visueller Einfluss, großer Performance-Boost.
Global Illumination (GI)
Global Illumination berechnet Lichtreflexionen in Echtzeit in Kircheninnenräumen, Wirtshäusern und Burgen und gehört zu den größten GPU-Fressern des Spiels. Ein Absenken auf Medium opfert etwas Realismus im Halbdunkel von Innenräumen für einen deutlichen Performance-Gewinn.
Volumetrics (fog and god rays)
Die Lichtstrahlen zwischen den Bäumen bei Sonnenaufgang und der Morgennebel über den Feldern sind ein visuelles Markenzeichen von KCD2, aber auch ein schwerer GPU-Verbraucher. Medium erhält den atmosphärischen Gesamteffekt bei reduzierter volumetrischer Sampling-Auflösung.
Texture Quality
Hängt fast ausschließlich vom verfügbaren VRAM ab, weniger von der Rechenleistung. Mit 8 GB VRAM oder weniger verhindert ein Absenken von Ultra auf High Mikroruckler durch Textur-Austausch beim Betreten detailreicher Dörfer.
NPC and Crowd Density
Bestimmt, wie viele Dorfbewohner, Händler und Wachen in belebten Zonen wie dem Markt von Kuttenberg aktiv simuliert werden. Das ist der direkteste Hebel gegen den CPU-Flaschenhals in Städten, da er die Anzahl der pro Frame berechneten KI-Routinen reduziert.
Ambient Occlusion (SSAO)
Fügt Kontaktschatten in Ecken, unter Karren und zwischen Vegetation hinzu. Auf Ultra steigen die Kosten unverhältnismäßig stark im Vergleich zum visuellen Gewinn, besonders in Szenen mit viel Gras.
3. Upscaling (DLSS / FSR / XeSS)
Der größte Gewinn im Spiel. Kompatibel mit fast jeder modernen GPU.
NVIDIA DLSS (Transformer)
+35% FPSDas Transformer-Modell von DLSS ist die empfohlene Option auf RTX-GPUs: Im Quality-Modus rekonstruiert es ein schärferes Bild als FSR bei spürbarem Performance-Gewinn, besonders nützlich in Kuttenberg und anderen NPC-reichen Zonen.
AMD FSR 3.1
+30% FPSKompatibel mit jeder DX12-GPU, einschließlich NVIDIA und Intel. Im Quality-Modus bietet es eine gute Balance, führt aber im dichten Blattwerk zu etwas mehr Weichzeichnung als DLSS.
Intel XeSS
+28% FPSSolide Alternative für GPUs ohne DLSS-Unterstützung, mit besserer Detailrekonstruktion als FSR auf Intel-Arc-Hardware und angemessener Leistung auf Karten anderer Hersteller.
Frame Generation
+55% FPSAuf kompatiblen GPUs verfügbar, kann die Bildrate in offenen Szenen auf über 120 FPS bringen. Fügt etwas Input-Latenz hinzu, spürbar vor allem im Schwertkampf, weshalb vor der Aktivierung eine reale Basis von 60 FPS empfohlen wird.
4. Tipps nach GPU-Hersteller
NVIDIA
- •Aktiviere DLSS im Transformer-Modus über das Grafikmenü für das beste Verhältnis aus Schärfe und Performance auf RTX-30er- und -40er-Serien.
- •Aktualisiere auf die neuesten Game-Ready-Treiber: KCD2 hat seit dem Release mehrere NVIDIA-spezifische Performance-Patches erhalten.
- •Vermeide bei GPUs mit 8 GB VRAM oder weniger die Kombination aus Ultra-Texturen und hochauflösendem Resource Pack, um Mikroruckler zu vermeiden.
AMD
- •Nutze FSR 3.1 im Quality-Modus als Ausgangspunkt; es ist die bisher am besten optimierte FSR-Implementierung im CryEngine-Katalog.
- •Aktiviere Smart Access Memory (Resizable BAR) im BIOS: In der CryEngine bringt es einen messbaren Vorteil in vegetationsreichen Zonen.
- •Ryzen-CPUs mit 3D-Cache (X3D) machen in Kuttenberg einen echten Unterschied gegenüber Modellen ohne – mehr als jede Grafikeinstellung.
Sistema
- •Installiere das Spiel auf einer SSD: Das Asset-Streaming großer Dörfer verursacht auf mechanischen Festplatten deutliches Popping.
- •Stelle mindestens 16 GB RAM bereit; mit 8 GB greift das Spiel auf die Auslagerungsdatei zurück und verursacht Ruckler beim Betreten und Verlassen von Innenräumen.
- •Aktiviere das Energieprofil "Höchstleistung" in Windows und deaktiviere das GPU-Energiesparen, um punktuelle Taktabfälle bei langen Gefechten zu vermeiden.
5. Bekannte Spielprobleme
Streaming-Ruckler beim Betreten von Städten
Beim Überschreiten der Grenze einer großen Stadt wie Kuttenberg lädt die Engine schlagartig Hunderte von NPCs und Assets, was einen kurzen FPS-Einbruch von ein bis zwei Sekunden verursacht – stärker ausgeprägt bei mechanischen Festplatten oder weniger als 16 GB RAM.
Estado: Patch 1.3
CPU-Flaschenhals bei Menschenmengen
Auf Märkten und Festen mit Dutzenden gleichzeitig simulierten NPCs kann die Performance unabhängig von der verwendeten GPU um 20-35% gegenüber dem offenen Feld einbrechen, da die Grenze durch die KI-Simulation auf einem einzelnen Haupt-Thread gesetzt wird.
VRAM-Schwankungen mit dem hochauflösenden Resource Pack
Das optionale Textur-Paket in hoher Auflösung kann Karten mit 8 GB VRAM in detailreichen Szenen sättigen und dabei vorübergehend unscharfe Texturen erzeugen, während die Engine den Buffer neu lädt.
Estado: Patch 1.2
6. Häufige Fragen
Warum brechen meine FPS in Kuttenberg so stark ein und im offenen Feld nicht?▾
Lohnt sich DLSS oder FSR in Kingdom Come: Deliverance II?▾
Welche Grafikeinstellung hat den größten Einfluss auf die Performance?▾
Wie viel VRAM brauche ich, um mit hohen Texturen zu spielen?▾
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FPS für Kingdom Come: Deliverance II berechnen →Berechnungen basieren auf dem Konsens technischer Quellen und unserem eigenen FPS-Modell. Mehr über unsere Methodik →