
FPS in Elden Ring: Shadow of the Erdtree verbessern (PC)
Shadow of the Erdtree läuft auf derselben internen Engine wie das Elden-Ring-Basisspiel und erbt daher dessen hartes 60-FPS-Limit sowie den Mangel an fortgeschrittenen Skalierungsoptionen im Grafikmenü. Der eigentliche Unterschied liegt in der neuen Karte, dem Schattenland: Waldgebiete mit deutlich dichterer Vegetation, Gegner, die in größeren Wellen auftauchen, und Bosse mit aggressiveren Partikeleffekten als im Basisspiel. Das führt zu punktuellen Frametime-Einbrüchen, die man in Limgrave oder Caelid nicht sehen würde, selbst mit einer GPU, die den Rest der Zeit stabile 60 FPS liefert. Hier sind die Einstellungen, die wirklich etwas bewegen, ohne die visuelle Lesbarkeit des Kampfes zu opfern.
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Berechnungen basieren auf unserem FPS-Modell kombiniert mit dem prozentualen Gewinn jeder Einstellung (gemessen in öffentlichen Benchmarks).
1. Schnelle Einstellungen (ohne sichtbaren Qualitätsverlust)
Fang hier an. Jede einzelne bringt wenig, zusammen geben sie dir kostenlos +61% FPS.
Ray Tracing
Das Ray Tracing der FromSoftware-Engine fügt etwas weichere Schatten und Ambient Occlusion hinzu, bestraft aber in den neuen DLC-Zonen (besonders im Wald des Schattenlands mit seinem dichten Laub) die Frametime am stärksten. Es zu deaktivieren ist der erste Schritt, bevor man etwas anderes anfasst.
Particle Effects
Community und Benchmarks sind sich einig, dass das der größte Leistungsfresser des Spiels bei gleichzeitig geringstem spürbaren visuellen Preis im Kampf ist.
Vegetation Density
Die DLC-Bosse, vor allem der Verzehrte Radahn und Messmer, erzeugen eine deutlich größere Partikelmenge als jeder Boss des Basisspiels. Diese Einstellung von High/Max auf Medium zu senken reduziert die Frametime-Einbrüche in der Endphase, ohne dass der Kampf leer wirkt.
Screen Space Reflections (SSR)
Sehr empfohlen von Speedrunnern und der Konsolen-Community, wo der Performance-Modus diesen Parameter bereits ähnlich reduziert.
Shadows
Die neue Karte hat deutlich dichter bevölkerte Waldgebiete als Limgrave oder Liurnia. Das Reduzieren der Gras- und Laubdichte entlastet besonders Mittelklasse-CPUs, die am meisten unter der gleichzeitigen Vegetationsgeometrie leiden.
2. Einstellungen mit mittlerem Einfluss
Hier steckt der größte FPS-Gewinn. Geringer visueller Einfluss, großer Performance-Boost.
Object Draw Distance
Die neue Karte hat mehr dekorative Elemente und Ruinen im mittleren Distanzbereich als das Basisspiel. Von Max auf High zu senken gibt in den offeneren Zonen etwas Leistung frei, ohne merkliches Popping beim Erkunden zu Pferd.
Texture Quality
Moderate Änderung, nützlicher auf Mittelklasse-CPUs als auf modernen GPUs.
Anti-Aliasing
Anders als andere Einstellungen hängt diese fast ausschließlich von der verfügbaren VRAM ab. Auf GPUs mit 6-8GB vermeidet das Senken von Max auf High Mikroruckler beim Laden neuer DLC-Texturen, die schwerer wiegen als die des Basisspiels.
Volumetric Fog Effects
Nur zum Senken empfohlen, wenn du weniger als 8GB VRAM hast; in allen anderen Fällen ist der Einfluss auf reine FPS gering.
Global Illumination Quality
Das standardmäßige TAA der Engine ist teuer und führt außerdem zu etwas Bildweichzeichnung. Es auf Medium zu senken verbessert die Frametime leicht in Kämpfen mit vielen Gegnern, ohne bei 1440p oder höher übermäßiges Kantenflimmern zu erzeugen.
3. Upscaling (DLSS / FSR / XeSS)
Der größte Gewinn im Spiel. Kompatibel mit fast jeder modernen GPU.
No Official DLSS/FSR/XeSS Support
+0% FPSWeder das Elden-Ring-Basisspiel noch Shadow of the Erdtree bieten offizielle Unterstützung für DLSS, FSR oder XeSS im Spielmenü, auch nicht nach dem DLC-Launch 2024, trotz anhaltender Community-Anfragen. Die einzige Skalierungsmöglichkeit sind inoffizielle Mods (etwa Elden-Ring-Reshade/DLSS-Mods), die das native TAA auf eigenes Risiko ersetzen, ohne Garantie auf Kompatibilität mit dem Anticheat im Online-Modus.
4. Tipps nach GPU-Hersteller
NVIDIA
- •Aktiviere Reflex über das NVIDIA-Panel, falls es als kompatibel erkannt wird, da es die Eingabelatenz in DLC-Bosskämpfen ohne FPS-Kosten reduziert.
- •Erzwinge den maximalen Leistungsmodus in der NVIDIA-Systemsteuerung für diese konkrete ausführbare Datei, da das Spiel nicht immer standardmäßig den höchsten GPU-Taktzustand anfordert.
- •Wenn du eine GPU mit 6GB VRAM oder weniger nutzt, achte auf den Speicherverbrauch in den neuen Waldzonen des DLC: Dort tritt eine Überlastung eher auf als auf der Basiskarte.
AMD
- •Aktiviere Anti-Lag in der Adrenalin-Software für dieses Spiel, besonders nützlich in Bosskämpfen mit mehr Partikeln auf dem Bildschirm als im Basisspiel.
- •Prüfe, dass der Energiemodus in Adrenalin auf Hohe Leistung eingestellt ist, da das Spiel auf Laptops mit AMD-GPU standardmäßig in einem mittleren Profil verharren kann.
- •Priorisiere auf RDNA2-GPUs der Mittelklasse das Senken von volumetrischem Nebel und Schatten vor Texturen: Das sind die Einstellungen, die auf diesen Karten in den neuen DLC-Zonen am meisten kosten.
Sistema
- •Installiere den DLC auf einer SSD, falls noch nicht geschehen: Die neuen Zonen laden deutlich mehr Assets als die Basiskarte, und auf HDD sind die Streaming-Ruckler viel deutlicher spürbar.
- •Schließe Overlays von Drittanbietern (Discord, GeForce Experience, MSI Afterburner mit aktivem OSD), wenn Mikrostottern auftritt, da die FromSoftware-Engine empfindlich auf externe Hooks reagiert.
- •Überprüfe die Dateiintegrität des Spiels nach dem DLC-Patch: Mehrere Spieler meldeten Leistungseinbrüche, die sich einfach durch Neuinstallation oder Dateiüberprüfung nach dem Launch-Update lösten.
5. Bekannte Spielprobleme
FPS-Einbrüche in der Endphase gegen den Verzehrten Radahn
Die zweite Phase des Kampfes gegen den Verzehrten Radahn erzeugt eine deutlich größere Menge an Partikel- und Lichteffekten als jeder Boss des Basisspiels, was punktuelle Einbrüche unter 60 FPS verursacht, selbst auf Systemen, die im Rest des DLC das Cap stabil halten. Partikel und volumetrischen Nebel vor dem Kampf zu senken hilft, es zu mildern.
Estado: Teilweise verbessert in Post-Launch-Patches, besteht aber auf Konfigurationen der unteren Mittelklasse fort.
Streaming-Stotterer in dichten Waldzonen
Beim Betreten der dichter bewaldeten Gebiete der neuen Karte melden manche Spieler kurze Mikroruckler im Zusammenhang mit dem Laden von Vegetation und hochdichten Texturen, besonders spürbar auf HDD-Installationen oder überlasteten SATA-SSDs.
Keine offizielle Upscaling-Unterstützung trotz Community-Anfrage
Obwohl der DLC-Launch 2024 die Community-Anfragen nach nativem DLSS, FSR oder XeSS neu entfachte, hat FromSoftware weder im Basisspiel noch in der Erweiterung eine Skalierungstechnologie integriert, wodurch das native TAA die einzige Antialiasing-Option bleibt.
6. Häufige Fragen
Hat Shadow of the Erdtree dasselbe 60-FPS-Limit wie das Elden-Ring-Basisspiel?▾
Warum fallen die FPS beim Endboss, obwohl mein PC den Rest des DLC stabil auf 60 FPS bringt?▾
Hat Shadow of the Erdtree DLSS, FSR oder XeSS?▾
Welche GPU brauche ich, um Shadow of the Erdtree stabil auf 60 FPS zu bringen?▾
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FPS für Elden Ring: Shadow of the Erdtree berechnen →Berechnungen basieren auf dem Konsens technischer Quellen und unserem eigenen FPS-Modell. Mehr über unsere Methodik →