
FPS in Anno 117: Pax Romana verbessern (PC)
Anno 117: Pax Romana ist der neue Teil der legendären Städtebau- und Wirtschaftsmanagement-Reihe von Ubisoft/Blue Byte, diesmal im antiken Rom angesiedelt, mit zwei spielbaren Regionen (dem mediterranen Latium und dem nordischeren Albion) und dem Markenzeichen der Reihe: Städte, die Gebäude für Gebäude wachsen, voneinander abhängige Produktionsketten, maritime Handelsrouten und Tausende individuell simulierte Bürger, die auf Steuern, Bedürfnisse und Ereignisse reagieren. Grafisch legt das Spiel viel Wert auf das Nahdetail (überfüllte Märkte, verzierte Villen, Häfen mit ein- und auslaufenden Schiffen), aber die eigentliche Leistungsherausforderung entsteht wie bei der ganzen Anno-Reihe mit der Spielzeit: Je mehr Distrikte, Bürger und Handelsimperien sich auf der Karte ansammeln, desto mehr Arbeit muss die CPU leisten, um Wirtschaft, Routen und Bevölkerung zu simulieren — lange bevor die GPU zum limitierenden Faktor wird.
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Berechnungen basieren auf unserem FPS-Modell kombiniert mit dem prozentualen Gewinn jeder Einstellung (gemessen in öffentlichen Benchmarks).
1. Schnelle Einstellungen (ohne sichtbaren Qualitätsverlust)
Fang hier an. Jede einzelne bringt wenig, zusammen geben sie dir kostenlos +37% FPS.
Population Density/Citizen Detail
Steuert, wie viele einzelne Bürger sich sichtbar durch die Straßen bewegen, statt vereinfachte Darstellungen aus der Ferne zu nutzen. In großen Städten mit Tausenden Einwohnern gehört das zu den Einstellungen, die am meisten CPU und GPU gleichzeitig verbrauchen.
Shadow Quality
Die dynamischen Schatten von Hunderten Gebäuden, Säulen und Vegetation in einer dichten Stadt werden beim Zoomen oder Drehen der Kamera ständig neu berechnet, ein Kostenaufschlag, der mit jedem neuen Distrikt wächst.
Vegetation/Foliage Density
Die Wälder, Felder und Ziergärten rund um jede Stadt fügen viel Hintergrundgeometrie hinzu; auf Karten mit mehreren voll ausgebauten Inseln oder Regionen wiegt diese Einstellung schwerer, als es auf den ersten Blick scheint.
Draw Distance
Reduziert, bis wohin Terrain und entfernte Bauwerke mit voller Detailtiefe gerendert werden, etwas, das in einem Managementspiel mit üblicherweise entfernter Kamera selten ohne explizites Heranzoomen auffällt.
Anti-Aliasing (TAA)
Die temporale Kantenglättung säubert Dach- und Straßenkanten in der typischen Vogelperspektive des Managements gut, aber auf ihrer höchsten Stufe fügt sie einen Sampling-Kostenaufschlag hinzu, der sich bei dieser Kameraentfernung nicht immer lohnt.
2. Einstellungen mit mittlerem Einfluss
Hier steckt der größte FPS-Gewinn. Geringer visueller Einfluss, großer Performance-Boost.
Texture Quality
Die Texturen von Fassaden, Marmor und Dächern sind ein wichtiger Teil der römischen visuellen Identität des Spiels, und ihre Kosten fallen vor allem auf VRAM statt auf rohe Rechenleistung.
Water Quality/Reflections
Die Reflexionen des Mittelmeers und der Flüsse, mit ständig zwischen Häfen verkehrenden Handelsschiffen, sind ein GPU-Kostenaufschlag, der mit der Zahl der aktiven Handelsrouten auf der Karte wächst.
Post-Processing/Ambient Occlusion
Verstärkt den visuellen Kontakt zwischen Gebäuden, Säulen und Straßen, verdoppelt aber auf ihrer maximalen Stufe die Kosten ohne eine proportionale Verbesserung in der typischen, kameraentfernten Managementansicht.
Simulation Speed/Tick Rate (Menü der Partieoptionen)
Kein grafischer Wert, aber in sehr fortgeschrittenen Partien entlastet das Senken der Simulationsgeschwindigkeit oder das Verwalten weniger aktiver Inseln gleichzeitig die CPU-Last spürbar, die durch die Berechnung von Handelsrouten und Wirtschafts-KI entsteht.
Object/Building Detail (LOD)
Bestimmt den geometrischen Detailgrad der Gebäude je nach Kameraentfernung; in großen Städten mit Hunderten Strukturen ist die kumulierte Auswirkung beträchtlich.
3. Upscaling (DLSS / FSR / XeSS)
Der größte Gewinn im Spiel. Kompatibel mit fast jeder modernen GPU.
AMD FSR
+15% FPSAnno 117 nutzt eine hauseigene Engine von Ubisoft/Blue Byte, kein Unreal Engine, weshalb die Unterstützung für KI-Upscaling weniger vorhersehbar ist als bei anderen aktuellen Titeln; sollte das Spiel FSR enthalten, wäre der zu erwartende Gewinn in einem Managementspiel mit entfernter Kamera moderater als bei Shootern oder Ego-Open-World-Spielen.
NVIDIA DLSS
+18% FPSSollte das Spiel DLSS integrieren, läge sein größter Nutzen bei 1440p/4K, um Lastspitzen in sehr weit entwickelten Städten auszugleichen, auch wenn es sich lohnt, das Grafikmenü des Spiels zu prüfen, um die konkrete Verfügbarkeit in deiner Version zu bestätigen.
4. Tipps nach GPU-Hersteller
NVIDIA
- •Priorisiere eine Mittelklasse-GPU vor einer High-End-Karte, wenn dein Budget begrenzt ist: In Anno 117 setzt in fortgeschrittenen Partien meist die CPU die eigentliche Leistungsobergrenze, nicht die rohe Grafikleistung.
- •Wenn deine Karte DLSS unterstützt und das Spiel es enthält, aktiviere es im Quality-Modus bei 1440p/4K, um Spielraum in Panoramaansichten großer Städte mit vielen Wasserreflexionen zu gewinnen.
- •Halte die Game-Ready-Treiber aktuell; Strategie-/Managementspiele mit hauseigenen Engines erhalten meist spezifische Optimierungsprofile nach dem Launch und den ersten großen Patches.
AMD
- •Investiere eher in eine CPU mit guter Pro-Kern-Leistung als in die GPU: Die Simulation von Bevölkerung, Handelsrouten und Wirtschafts-KI in Anno 117 hängt deutlich stärker vom Prozessor ab als vom grafischen Rendering.
- •Falls das Spiel FSR enthält, aktiviere es im Quality-Modus als zusätzliche Ressource bei hohen Auflösungen, erwarte aber nicht, dass es allein einen durch CPU-Last verursachten Leistungseinbruch in fortgeschrittenen Partien löst.
- •Prüfe, ob Smart Access Memory (Resizable BAR) im BIOS aktiv ist; es kann in Managementspielen mit viel Stadtgeometrie auf dem Bildschirm eine messbare Verbesserung bringen.
Sistema
- •Installiere das Spiel auf einer SSD und stelle sicher, dass du mindestens 16 GB RAM hast, idealerweise 32 GB für lange Partien mit mehreren großen Städten: Anno-Spiele häufen im Verlauf der Partie viel Simulationszustand im Speicher an.
- •Wenn du in sehr fortgeschrittenen Partien eine allgemeine Verlangsamung bemerkst, die sich durch Senken der Grafikeinstellungen nicht bessert, ist das ein Zeichen dafür, dass der Engpass bei der CPU liegt, die Handelsrouten und Wirtschaft verarbeitet, nicht bei der Grafikkarte.
- •Schließe Hintergrundanwendungen (Browser mit vielen Tabs, Launcher, Overlays) während langer Management-Sessions, da die Anno-Reihe besonders empfindlich auf Speicher und verfügbare CPU-Zyklen mit fortschreitender Spielzeit reagiert.
5. Bekannte Spielprobleme
Fortschreitende Verlangsamung in sehr fortgeschrittenen Partien
Mit mehreren großen Städten, ausgedehnten Handelsimperien und Tausenden simulierten Bürgern ist es üblich, dass die allgemeine Flüssigkeit mit fortschreitender Spielzeit sinkt — ein bekanntes Muster der ganzen Anno-Reihe, bei dem die angesammelte Wirtschaftssimulation mehr wiegt als das eigentliche grafische Rendering.
CPU-Spitzen bei der Neuberechnung von Handelsrouten
Das Hinzufügen oder Ändern komplexer maritimer Handelsrouten, besonders mit vielen Stationen oder gleichzeitigen Schiffen, kann punktuelle CPU-Lastspitzen erzeugen, während das Spiel die optimale Logistik neu berechnet, was sich in kurzen Mikrorucklern äußert.
Erhöhter Speicherverbrauch bei sehr langen Partien
Manche Spieler berichten von einem wachsenden RAM-Verbrauch, je mehr Distrikte, Routen und Simulationsdaten sich in vielstündigen Partien ansammeln, was zu Rucklern führen kann, wenn das System nicht genug Speicherreserve hat.
6. Häufige Fragen
Ist Anno 117: Pax Romana eher CPU- oder GPU-lastig?▾
Welche Einstellung bringt die meisten FPS bei geringstem visuellen Verlust?▾
Hat es DLSS, FSR oder XeSS?▾
Warum läuft das Spiel schlechter, je weiter ich in der Partie fortschreite?▾
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FPS für Anno 117: Pax Romana berechnen →Berechnungen basieren auf dem Konsens technischer Quellen und unserem eigenen FPS-Modell. Mehr über unsere Methodik →