
FPS in Z1 Battle Royale verbessern (PC)
Z1 Battle Royale ist einer der grundlegenden Battle-Royale-Titel des Genres, direkter Erbe von H1Z1: King of the Kill, und lebt dank einer kompetitiven Community weiter, die brutale Leistung über jeden visuellen Prunk stellt. Es läuft auf ForgeLight, derselben Engine wie PlanetSide 2, was sowohl seine etwas veraltete Grafik als auch seine besonderen technischen Eigenheiten erklärt. Anders als moderne Battle Royales gibt es hier weder Lumen noch Nanite noch Upscaling der neuesten Generation: Das Ziel ist es, mit bescheidener Hardware das Maximum an FPS herauszuholen.
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Berechnungen basieren auf unserem FPS-Modell kombiniert mit dem prozentualen Gewinn jeder Einstellung (gemessen in öffentlichen Benchmarks).
1. Schnelle Einstellungen (ohne sichtbaren Qualitätsverlust)
Fang hier an. Jede einzelne bringt wenig, zusammen geben sie dir kostenlos +73% FPS.
Foliage/Grass Density
Vegetation wird in ForgeLight ziemlich ineffizient verarbeitet und belastet in jedem Frame direkt die CPU, nicht nur die GPU, wie man erwarten würde.
Draw Distance
Direkt von PlanetSide 2 geerbt, skaliert die Sichtweite in ForgeLight auf offenen Karten schlecht und bestraft die Leistung selbst auf starken GPUs, weil der Engpass beim Geometrie-Streaming auf der CPU liegt.
Shadow Quality
Die dynamischen Schatten von ForgeLight berechnen Geometrie auf teure Weise neu und gehören zu den schwersten Posten des Frames in Szenen mit mehreren Gebäuden oder naher Vegetation.
Post-Processing
Effekte wie Bloom, Vignette oder chromatische Aberration bringen im Kampf nichts und verringern zudem den Kontrast, mit dem man Gegner zwischen Vegetation oder Schatten erkennt.
V-Sync
V-Sync fügt in einem kompetitiven Shooter unnötigen Input Lag hinzu und begrenzt die Framerate auf die Bildwiederholrate des Monitors, was die Z1-Community um jeden Preis vermeidet.
2. Einstellungen mit mittlerem Einfluss
Hier steckt der größte FPS-Gewinn. Geringer visueller Einfluss, großer Performance-Boost.
Texture Quality
Die Texturen von ForgeLight sind für heutige Maßstäbe bereits bescheiden, sodass die Auswirkung des Senkens nicht so drastisch ist wie bei anderen Einstellungen, aber etwas VRAM freigibt.
Anti-Aliasing
Die Kantenglättung von ForgeLight hat unverhältnismäßig hohe Kosten für das, was sie visuell einbringt, da die Engine keine modernen, effizienten Lösungen wie ein gut optimiertes TAA besitzt.
Ambient Occlusion
Die Umgebungsverdeckung von ForgeLight verdunkelt Ecken und Winkel auf wenig optimierte Weise, ein Kostenaufwand, der sich in einem Spiel nicht rechtfertigt, in dem das Erkennen von Gegnerkonturen in dunklen Zonen wichtiger ist als lichttechnischer Realismus.
Resolution Scale
Da es in ForgeLight kein intelligentes Upscaling gibt, ist der einzige Weg, über diesen Kanal Leistung zu gewinnen, mit einer internen Auflösung unterhalb der nativen zu rendern, was das Bild spürbar verwischt.
Model Quality
Die Qualität der Charakter- und Objektmodelle hat geringeren Einfluss als andere Einstellungen, da ForgeLight bereits relativ einfache Geometrie selbst auf höchster Stufe verwendet.
3. Upscaling (DLSS / FSR / XeSS)
Der größte Gewinn im Spiel. Kompatibel mit fast jeder modernen GPU.
4. Tipps nach GPU-Hersteller
NVIDIA
- •Aktiviere den Modus 'Prefer maximum performance' im NVIDIA-Kontrollfeld, um zu verhindern, dass die Karte während Wartezeiten in der Lobby die Taktrate senkt.
- •Erzwinge den Low-Latency-Modus auf 'Ultra' im NVIDIA-Panel, um den Input Lag zu reduzieren, da Z1 diese Option nicht nativ anbietet.
- •Mit Pascal-GPUs oder neuer hast du reichlich grafische Reserve übrig; der eigentliche Engpass liegt fast immer bei der CPU.
AMD
- •Aktiviere Radeon Anti-Lag im Treiber, um das Fehlen eines eigenen Latenzbegrenzers im Spiel auszugleichen.
- •Prüfe, ob der Energiemodus in Adrenalin auf 'Hohe Leistung' steht, da Z1 als leichte Engine dazu führen kann, dass der Treiber die reale Last unterschätzt.
- •Wie bei NVIDIA reicht eine Mittelklasse-GPU der letzten Jahre für dieses Spiel bereits völlig aus; priorisiere lieber einen schnelleren Einzelkern-Prozessor.
Sistema
- •Priorisiere einen Prozessor mit guter Einzelkerntaktrate vor der Kernanzahl: ForgeLight, wie PlanetSide 2, verteilt die Last weiterhin schlecht auf mehrere Threads.
- •Installiere das Spiel auf einer SSD, um Ruckler beim Laden von Vegetation und Texturen bei der Landung zu reduzieren.
- •Schließe Drittanbieter-Overlays, da in einer so GPU-leichten Engine jeder Hintergrundprozess spürbar um dieselben CPU-Threads konkurriert.
5. Bekannte Spielprobleme
CPU-Spitzen bei der Landung in Zonen mit dichter Vegetation
Beim Start einer Partie und Überfliegen bewaldeter Zonen wie Pleasant Valley oder Ranchito sättigt das Vegetationsstreaming kurzzeitig die CPU und verursacht abrupte FPS-Einbrüche.
Mikrostuttering nach mehreren Stunden Sitzung
Es ist ein bekanntes Community-Problem, dass sich nach langen Sitzungen kleine Ruckler ansammeln, was auf eine für eine über zehn Jahre alte Engine wenig ausgereifte Speicherverwaltung zurückgeführt wird.
FPS-Einbrüche beim Blick aufs Meer oder große Wasserflächen
Ausgedehnte Wasseroberflächen erzeugen unverhältnismäßig hohe Renderkosten im Vergleich zur restlichen Umgebung, ein Verhalten, das von den Eigenheiten der ForgeLight-Engine geerbt ist.
6. Häufige Fragen
Warum hängt Z1 Battle Royale so stark von der CPU ab, wenn die Grafik nicht anspruchsvoll ist?▾
Ergibt DLSS oder FSR in Z1 Battle Royale Sinn?▾
Welche Einstellung bringt sofort am meisten FPS?▾
Brauche ich eine starke GPU, um Z1 Battle Royale gut zu spielen?▾
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FPS für Z1 Battle Royale berechnen →Berechnungen basieren auf dem Konsens technischer Quellen und unserem eigenen FPS-Modell. Mehr über unsere Methodik →