
FPS in Don't Starve Together verbessern (PC)
Don't Starve Together ist eines der am wenigsten anspruchsvollen Spiele, die du auf dieser Website finden wirst: Seine handgezeichnete 2D-Grafik und Kleis eigene Engine verlangen der GPU kaum etwas ab, sodass fast jeder Rechner des letzten Jahrzehnts das Spiel mühelos mit stabilen 60 FPS bewegt. Der eigentliche Engpass liegt nicht bei den Pixeln, sondern im Code: sehr lange Partien mit riesigen Basen und vor allem die enorme Modding-Szene im Steam Workshop, wo schlecht optimierte Lua-Skripte Ruckler verursachen können, die keine GPU beheben kann. Dieser Guide konzentriert sich daher auf die Verwaltung von Mods, Welten und Servern statt auf Grafikregler, die es kaum gibt.
Das würdest du mit einer NVIDIA RTX 3050 herausholen
Berechnungen basieren auf unserem FPS-Modell kombiniert mit dem prozentualen Gewinn jeder Einstellung (gemessen in öffentlichen Benchmarks).
1. Schnelle Einstellungen (ohne sichtbaren Qualitätsverlust)
Fang hier an. Jede einzelne bringt wenig, zusammen geben sie dir kostenlos +14% FPS.
Fullscreen Mode
Im echten Vollbildmodus zu spielen (nicht im randlosen Fenstermodus) reduziert die Last des Windows-Compositors und vermeidet gelegentliche Mikroruckler, besonders auf Laptops mit integrierter Grafik. Kleis Engine ist nicht für den Fenstermodus optimiert und führt manchmal zusätzlichen Input Lag ein.
VSync
Die vertikale Synchronisation zu deaktivieren beseitigt das künstliche FPS-Limit und reduziert den Input Lag, relevant in einem Reflexspiel wie den Bosskämpfen oder dem Ausweichen vor Spinnen. Tearing ist praktisch nicht vorhanden, da das Spiel auf fast jeder GPU ohnehin weit über der Bildwiederholrate läuft.
Reduce Motion Blur
Diese Option reduziert bestimmte Unschärfe- und leichte Postprocessing-Effekte, die die Engine bei Übergängen und Angriffen anwendet. Der Leistungsgewinn ist minimal, aber sie hilft, das Spiel schärfer zu halten und reagiert besser bei Kämpfen mit mehreren Gegnern auf dem Bildschirm.
Resolution Scale
Anders als bei modernen 3D-Spielen gibt das Senken der Auflösung in Don't Starve Together kaum Leistung frei, da die 2D-Grafik nicht von schwerem Rasterizing oder komplexen Shadern abhängt. Es wird empfohlen, die native Auflösung des Monitors beizubehalten, damit die Pixelgrafik scharf bleibt.
Background Particles
In sehr belebten Welten oder mit vielen Wettereffekten (Regen, Vulkanasche, fallende Frösche) hilft das Reduzieren der Hintergrundpartikeldichte über Konfigurations-Mods oder Client-Einstellungen, Lastspitzen auf großen Mehrspieler-Servern zu glätten. Der visuelle Einfluss ist gering, da es sich um rein dekorative Elemente handelt.
2. Einstellungen mit mittlerem Einfluss
Hier steckt der größte FPS-Gewinn. Geringer visueller Einfluss, großer Performance-Boost.
Mod Load Order y Cantidad
Der eigentliche Feind der Leistung in DST ist nicht die GPU, sondern schlecht optimierte Lua-Mods, die bei jedem Simulationstick laufen. Ein Stack von 20-30 aktiven Mods, besonders solche mit komplexer Logik (Auto-Crafting, erweiterte Inventare, globale Karten), kann Stutter einführen, das keine Hardware löst. Mods zu prüfen und unnötige zu deaktivieren bringt meist den größten Leistungsgewinn des ganzen Spiels.
Antigüedad del Mundo y Nº de Estructuras
'Megabase'-Welten mit Hunderten von Tagen und Tausenden Strukturen, Farmen und Fallen sammeln Tick-Simulationslast an, die die Leistung selbst auf leistungsstarken Clients verschlechtert, weil der Server den Zustand jeder Entität aktualisieren muss. Verlassene Strukturen abzureißen oder nach Hunderten von Tagen in eine neue Welt zu wechseln stellt die Flüssigkeit wieder her.
Nº de Jugadores del Servidor
In Mehrspielerpartien hängt die wahrgenommene Leistung sowohl vom eigenen Client als auch vom Server ab: Sind viele Spieler mit gleichzeitig geladenen Basen dabei, kann die Tickrate des Servers sinken und alle verbundenen Clients mitziehen. Dedizierte Server mit guter Hardware (oder gehostet bei spezialisierten Anbietern) halten größere Gruppen besser aus als ein Heimserver.
Frecuencia de Autoguardado
Das automatische Speichern verursacht in sehr großen Welten einen spürbaren Mikroruckler, weil der gesamte Kartenzustand auf die Festplatte serialisiert wird. Auf Servern mit SSD ist der Einfluss minimal, aber auf mechanischen Festplatten oder Netzwerkspeicher kann bei jedem Speichervorgang eine halbe Sekunde Stillstand spürbar sein.
3. Upscaling (DLSS / FSR / XeSS)
Der größte Gewinn im Spiel. Kompatibel mit fast jeder modernen GPU.
4. Tipps nach GPU-Hersteller
NVIDIA
- •Jede NVIDIA-GPU der letzten 10 Jahre, einschließlich Einstiegskarten wie der GT 1030, bewegt DST mühelos mit über 60 FPS in 1080p.
- •Für dieses Spiel muss das NVIDIA-Kontrollfeld nicht angefasst werden: Das Hardware-FPS-Limit ist nie das eigentliche Problem.
- •Nutzt du GeForce Experience, kannst du dessen automatische Grafikoptimierungen für DST ignorieren; sie bringen nichts Relevantes.
AMD
- •Integrierte AMD-APUs (Ryzen mit Vega- oder RDNA-Grafik) bewegen DST problemlos und gehören zu den wenigen 'modernen' Spielen, bei denen eine integrierte Grafik mehr als ausreicht.
- •Es ist nicht nötig, Radeon Chill oder aggressive Energiesparoptionen zu aktivieren, außer du spielst auf einem Laptop und priorisierst die Akkulaufzeit.
- •FreeSync bringt hier kaum etwas, da das Spiel ohnehin mühelos weit über der typischen Bildwiederholrate läuft.
Sistema
- •Die CPU ist in diesem Spiel wichtiger als die GPU: Prozessoren mit guter Einzelkernleistung bewältigen die Lua-Simulation und schwere Mods besser.
- •Schließe im Hintergrund laufende CPU-Anwendungen (Browser mit vielen Tabs, Discord mit Overlay), falls du Stutter in fortgeschrittenen Welten bemerkst.
- •Hostest du deinen eigenen dedizierten Server, priorisiere die CPU-Priorität des Serverprozesses gegenüber dem Client, um Tickrate-Einbrüche in langen Partien zu vermeiden.
5. Bekannte Spielprobleme
Progressives Memory Leak in sehr langen Partien
In Welten mit Hunderten von Tagen und vielen Mods berichten manche Spieler von einem allmählichen Anstieg des RAM-Verbrauchs, der nach sehr langen Sitzungen ohne Neustart in Leistungseinbrüchen oder unerwarteten Client-Abstürzen endet.
Inkompatibilität und Konflikte zwischen Lua-Mods
Mods, die dieselben Spielsysteme verändern (etwa mehrere Inventar- oder Karten-Mods gleichzeitig), können ineffiziente Skript-Schleifen erzeugen, die den CPU-Verbrauch in die Höhe treiben und intermittierende Ruckler verursachen, ohne dass ein sichtbarer Fehler auftritt.
Tickrate-Einbruch auf überlasteten dedizierten Servern
Auf Community-Servern mit vielen Spielern und gleichzeitigen Basen kann der Server die Ziel-Tickrate nicht halten, was sich für alle Clients als 'Lag' anfühlt, selbst wenn ihre lokale Hardware ausreicht.
Estado: Teilweise verbessert durch Kleis Server-Optimierungsupdates, hängt aber weiterhin von der Host-Hardware ab
6. Häufige Fragen
Brauche ich eine dedizierte Grafikkarte für Don't Starve Together?▾
Warum läuft das Spiel schlecht, obwohl mein PC leistungsstark ist?▾
Beeinflusst die Weltgröße die Leistung?▾
Bringt das Senken der Auflösung etwas für die FPS?▾
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