
FPS in Hogwarts Legacy verbessern (PC)
Hogwarts Legacy erschien im Februar 2023 als einer der schlechtesten PC-Ports jenes Jahres – ein beeindruckendes Unreal-Engine-4-Spiel, das selbst eine RTX 4090 in bestimmten Bereichen an die Grenzen treibt. Das Kernproblem ist zweigeteilt: hohe CPU-Last in Hogsmeade durch NPC-Simulation und Ray Tracing mit einem absolut brutalen Leistungseinbruch. Mit den richtigen Einstellungen läuft es auf Mittelklasse-Hardware jedoch problemlos.
Das würdest du mit einer NVIDIA RTX 4060 herausholen
Berechnungen basieren auf unserem FPS-Modell kombiniert mit dem prozentualen Gewinn jeder Einstellung (gemessen in öffentlichen Benchmarks).
1. Schnelle Einstellungen (ohne sichtbaren Qualitätsverlust)
Fang hier an. Jede einzelne bringt wenig, zusammen geben sie dir kostenlos +61% FPS.
Ray Tracing
Das ist die einzelne wirksamste Änderung im Spiel. RT in Hogwarts Legacy ist übermäßig teuer – selbst eine RTX 3090 halbiert ihre Leistung bei aktivem RT. Das Deaktivieren bringt sofort +30–40 % mehr FPS.
Motion Blur
Hogwarts Legacy hat ein aggressives Motion Blur, besonders beim Besenflug. Aus ergibt ein schärferes Bild und spart einige FPS.
Depth of Field
Die Tiefenunschärfe in Zwischensequenzen sieht gut aus, im Gameplay fällt sie kaum auf. Aus gibt GPU-Ressourcen frei, ohne das Erlebnis zu beeinträchtigen.
Ambient Occlusion
Ray Traced Ambient Occlusion (RTAO) ist brutal teuer. HBAO liefert visuell nahezu identische Ergebnisse zu einem Bruchteil der Kosten. Bei aktivem RT gibt allein der Wechsel der AO auf HBAO +15–20 % FPS.
2. Einstellungen mit mittlerem Einfluss
Hier steckt der größte FPS-Gewinn. Geringer visueller Einfluss, großer Performance-Boost.
Foliage Quality
Vegetation auf Ultra ist eine der schwersten Einstellungen im Spiel, besonders in der offenen Welt rund um das Schloss. Medium hält eine akzeptable Dichte bei spürbarer GPU-Ersparnis.
Shadow Quality
Schatten auf High verbrauchen erheblich GPU. Medium sieht in Hogwarts Legacy, wo die Schlossarchitektur das Bild dominiert, immer noch sehr gut aus.
Population Quality (People Size)
Steuert Dichte und Qualität der NSCs. Das Reduzieren auf Medium mindert den CPU-Engpass in Hogsmeade, wo die Charakterdichte am höchsten ist.
Texture Quality (8 GB VRAM)
Mit 8 GB VRAM überschreiben Ultra-Texturen den Speicher und verursachen Stottern. High ist die empfohlene Obergrenze für RTX 4060, RX 7600 und ähnliche Karten.
Volumetric Fog
Der Volumetrische Nebel rund um das Schloss und sein Gelände ist rechenaufwendig. Medium bewahrt die ikonische Atmosphäre bei geringeren Kosten.
3. Upscaling (DLSS / FSR / XeSS)
Der größte Gewinn im Spiel. Kompatibel mit fast jeder modernen GPU.
DLSS Quality (NVIDIA RTX 20-series y superior)
+28% FPSIn Hogwarts Legacy für jede GPU unverzichtbar. DLSS Quality bei 1080p ist visuell nahezu verlustfrei und bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im Spiel.
DLSS Frame Generation (RTX 40-series)
+80% FPSMit Frame Gen + RT kann eine RTX 4070 Ti bei 1440p stabil über 60 FPS halten. Ohne Frame Gen ist RT nur auf RTX 4080+ sinnvoll.
FSR 2 Quality (AMD y NVIDIA no-RTX)
+22% FPSDie Hauptoption für AMD. Quality-Modus wird empfohlen – Performance bringt spürbare Artefakte in den Feindetails des Schlosses.
XeSS Quality (Intel Arc)
+20% FPSVerfügbar auf Arc-A- und -B-Serie. Qualität nahe an DLSS im Hardware-Modus. Für Arc-GPUs empfehlenswert gegenüber FSR 2.
4. Tipps nach GPU-Hersteller
NVIDIA
- •DLSS Quality ist die erste Einstellung, die du aktivieren solltest – in diesem Spiel praktisch Pflicht.
- •Ray Tracing ist nur mit RTX-40-Serie + DLSS Quality + Frame Generation nutzbar. Unter einer RTX 4070 ist RT unspielbar.
- •Mit einer RTX 4060 bei 1080p Medium-High (kein RT) + DLSS Quality sind 60–70 stabile FPS zu erwarten.
- •Frame Generation benötigt eine Basis von 50+ FPS: aktiviere es, nachdem du bestätigt hast, dass das Spiel ohne es gut läuft.
AMD
- •Smart Access Memory (SAM) aktivieren: Hogwarts Legacy profitiert klar von verbessertem Datentransfer.
- •FSR 2 Quality ist deine Hauptoption für Upscaling – hier effektiver als in vielen anderen UE4-Titeln.
- •Vermeide Ray Tracing auf RX 6000 und RX 7000 – die Kosten sind selbst auf der RX 7900 XTX unverhältnismäßig.
Intel
- •XeSS Quality auf Arc B580/A770 liefert in diesem Titel bessere Ergebnisse als FSR 2.
- •Halte Treiber aktuell – Intel hat die UE4-Performance auf Arc in mehreren Iterationen verbessert.
- •RT auf Arc ist extrem langsam: Das Deaktivieren ist für jede Arc-GPU unverzichtbar.
5. Bekannte Spielprobleme
Traversal-Stottern (Engine-Limitierung)
UE4 hat ein bekanntes Traversal-Stottern beim Laden neuer Open-World-Zonen. Es ist nicht vollständig behoben – das Installieren auf einer NVMe-SSD reduziert es erheblich, beseitigt es aber nicht vollständig.
Estado: Teilweise verbessert in Post-Launch-Patches
CPU-Engpass in Hogsmeade
Die NPC-Dichte im Dorf verursacht einen schwerwiegenden CPU-Engpass. Das Reduzieren von „Population Quality" auf Medium ist die einzige konfigurationsbedingte Abhilfe. Selbst auf Top-Hardware mit aktivem RT sind Einbrüche auf 35–45 FPS zu erwarten.
Shader-Kompilierung beim Start
Der erste Start und nach größeren Patches kompiliert mehrere Minuten lang Shader. Warte im Hauptmenü. Stottern während dieses Vorgangs ist normal.
Estado: Verbessert mit Patch 1.05
VRAM-Überlauf bei 8 GB mit Ultra-Texturen
Ultra Texture Quality auf 8-GB-GPUs (RTX 4060, RX 7600) verursacht durch VRAM-Überlauf schweres Stottern. High ist die maximal empfohlene Einstellung für 8-GB-Karten.
6. Häufige Fragen
Wie viele FPS bekomme ich mit einer RTX 4060 bei 1080p?▾
Lohnt sich Ray Tracing?▾
Warum bricht es in Hogsmeade so stark ein?▾
Wie viel VRAM brauche ich?▾
DLSS oder FSR 2 in Hogwarts Legacy?▾
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Berechnungen basieren auf dem Konsens technischer Quellen und unserem eigenen FPS-Modell. Mehr über unsere Methodik →